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Kulturelle Landpartie - Wunde.r.punkte im Wendland
14. - 25. Mai 2015
600 Künstler und Aussteller auf 100 Veranstaltungen in über 80 Dörfern.

AUSSTELLUNGEN
im Atelierhaus Lichtenberg

Margarete Petersen

SCHMETTERLINGSHÄUTE

schmetterling

Dietmar Buchmann

KUNST & NATURALIENKABINETT
KÜCHENSTÜCKE & STILLLEBEN

paprika-tomaten

VERANSTALTUNGEN
im Atelierhaus Lichtenberg

16.5. 19 Uhr

Trilogie des Widerstandes Teil 1

Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feyndt wird.
Gorleben 1976-79, 126 min
Film der Wendländischen Filmkooperative
Roswitha Ziegler

17.5. 19 Uhr

Trilogie des Widerstandes Teil 2+3
Zwischenzeit
Gorleben 1981-84, 119 min
Haut ab!
3.Castortransport 1997, 54 min
Filme der Wendländischen Filmkooperative,
Roswitha Ziegler

21.5. 19 Uhr

Bingo - Toletzt entscheed jümmers dat Glück
Film von Margot Neubert-Maric und Gisela Tuchtenhagen
2011, 84 min (auf plattdeutsch)
Der Dokumentarfilm zeichnet die Lebenswege
couragierter Landfrauen nach, handelt von ihrem Älter-
werden, ihren Wünschen und Träumen und der Hoff-
nung auf das große Los im Bingo-Spiel.

23. 5. 15 Uhr

Luisa Francia

Lesung aus eigenen Werken "Die Göttin im Federkleid",
"Tiere als magische Helferwesen",
"Frauenkraft Frauenweisheit".

19 Uhr

Hexen
Film von Luisa Francia, 85 min, 1979
Geschichte eines Dorfes bei Trier, das in der Inquisitions-
zeit komplett ausgerottet wurde. (mit Annamirl und Sepp Bierbichler)

24.5. 19 Uhr

Die Macht des Lachens
Film von Ulla Fels, 55 min, 1994.
In Senegambia sind Kinder Voraussetzung für die wirtschaftliche und soziale Sicherheit der Familien. Frauen, die keine Kinder bekommen oder sie nach der Geburt verlieren, werden von einer der zahlreichen Kanyalang-Organisationen aufgenommen.
Als Kanyalang-Frauen machen sie sich über sich selbst und andere lustig.
Dabei bringen sie die Leute zum Lachen. Keiner darf trotzt der oft derben Späße beleidigt sein. So befreien sie sich langsam von dem psychischen und sozialen Druck, der auf ihnen lastet.

Der Champion

Film von Ulla Fels und Essibyé Diatta, 43 min, 1998
Djibril ist Gymnasiast und Ringkampf-Champion im Südsenegal.
Während der großen Ferien in der Regenzeit kehrt er wie alle Schüler nach Hause zurück, um den Eltern auf den Reisfeldern zu helfen. In den drei Wochen zwischen Feldarbeit und Schulbeginn organisieren die Jugendlichen Ringkämpfe, die die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Dörfern festigen und den Jungen die Möglichkeit bieten, sich nach geeigneten Partnerinnen umzuschauen.
Djibril will auch in diesem Jahr seinen Titel verteidigen, durch den er viele Privilegien in der ländlichen Gemeinschaft genießt.

PERSONEN

Margarete Petersen

geb. in Glücksburg, studierte Malerei und visuelle Kommunikation in Kiel, München und Berlin. Trickfilme für die Sesamstrasse. Diaserien über und mit Jugendlichen und Migrantinnen. Malerin eines neuen Tarots. Autorin des Buches „Narrensprünge“. Ausstellungen im Museum für Völkerkunde Hamburg, Spielkartenmuseum Stuttgart, Frauenmuseum Wiesbaden. Lebt in Lichtenberg/ Wendland.

Dietmar Buchmann

geb. in Schleswig, studierte Malerei an der HfbK Berlin (heute UdK) Berlin und Film an der DFFB Berlin. Autor, Regisseur und Produzent von 60 Filmen für Film und Fernsehen. Zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen. Lebt in Lichtenberg/ Wendland.

Die Wendländische Filmkooperative, Roswitha Ziegler

Die Wendländische Filmkooperative wurde 1975 von Nils Bolbrinker, Bernd Westphal, Thomas Wittenburg und Roswitha Ziegler gegründet. In späteren Jahren kamen Gerhard Ziegler, Jochen Foelster und Rebecca Harms dazu.
Die Mitglieder der Wendländischen Filmkooperative verstehen sich als kritsche, engagierte Filmemacher, denen es ein Anliegen ist, auf gesellschaftliche Schieflagen und Misstände zu reagieren.
So dokumentiert die Wendländische Filmkooperative seit 30 Jahren den Kampf der Anti AKW Bewegung. Über die Jahre entstanden 6 lange Filme zu dieser Thematik. (Die "Gorleben"-Filme sind als DVD Kollektion zu haben beim Laika Verlag : Bibliothek des Widerstandes, Band 18+19: Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv I+II ).
Neben den Gorleben-Filmen entstanden zahlreiche Filmessays, Dokumentarfilme und Reportagen zu sozialen und politischen Themen. Die Filme liefen auf vielen Festivals und erhielten u.a. den Preis der dt. Filmkritik, Bundesfilmpreis, Kunstpreis Niedersachsen.

Gisela Tuchtenhagen

geb. in Pommern, aufgewachsen in Schleswig-Holstein, langer Aufenthalt in Frankreich, Ausbildung zur Fotografin, Studium an der DFFB Berlin, Zusammenarbeit mit Klaus Wildenhahn, eigene Dokumentarfilme, Kamera-Arbeit, Lehraufträge und Gastprofessuren als Dokumentarfilmerin, Ausbildung zur Krankenschwester, Adoption von Christian und Alfredo Tuchtenhagen, Nachwuchsförderung, Mitglied der Akademie der Künste, zahlreiche Auszeichnungen u.a. 2 x Adolf-Grimme-Preis in Gold. Lebt in Hamburg.

Luisa Francia

hat eine Tochter und lebt in der Nähe von München und in Alentejo/Portugal. Als Journalistin, Schriftstellerin und Künstlerin hat sie Bücher geschrieben, Filme gedreht und für Magazine und Zeitungen gearbeitet. In Afrika, Indien, Nepal, Tibet und vor allem auch in Europa erforschte sie traditionelle Heilformen und Magie. Sie unterrichtet Yoga und arbeitet mit Körper, Stimme, Trance und Tarot.

Ulla Fels

Studium der Sozialpädagogik und Ethnologie / MA. Mitarbeit bei Film- und Fernsehproduktionen. Seit 1981 Realisation und Produktion eigener Dokumentarfilmprojekte fürs Fernsehen. Längere Arbeitsaufenthalte in Afrika, Südamerika und Asien. Außerdem: Lehrerin und Ausbilderin für Taijiquan und Qigong in Hamburg

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